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1989 - 2003


Der Einzug der privaten Anschlüsse.

Im März 1989 begann am europäischen Großforschungsinstitut CERN bei Genf eine kleine Gruppe von Programmierern die ersten Ideen für das kommerzielle WWW auszuarbeiten. Tim Berners-Lee stellte damals die Grundidee zur Bedienung einzelner Web-Seiten vor. Der Benutzer soll sich selbst durch die Informationen hangeln können. Er wird hierbei unterstützt von Texten und Grafiken. Dieses Prinzip wird als Hypertext bezeichnet (steht für das HT in HTML). Im Mai 1990 wurde das erste Darstellungsprogramm für solche Seiten, sogenannte Browser, programmiert. Diese Version lief aber nur auf bestimmten Rechnern.

Am 17. Mai 1991 schlug dann die Stunde des World Wide Web. Unter diesem Namen wurde das System offiziell am CERN eingeführt. Viele Web-Adressen gab es damals noch nicht. Es folgte jedoch ein explosionsartige Entwicklung. Neben weltweiten Konferenzen, die zunächst rein wissenschaftlichen Charakter hatten und sich mit der technischen Weiterentwicklung des WWW befassten, schossen an den Universitäten weltweit die Webcomputer aus dem Boden.

Im Februar 1993 wurde dann der erste Browser für PC's vorgestellt. Mosaic hieß das kleine Programm. Der amerikanische Programmierer saß damals im National Center for Supercomputing Applications in Illinois, und hieß Marc Andreesen. Ein Jahr später gründete er zusammen mit Jim Clark die Firma Netscape. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der Netscape Navigator zum Standard-Browser im WWW. Marc Andreesen hatte damals den Mosaic-Browser im Internet frei zur Verfügung gestellt, was natürlich eine schnelle Verbreitung des Programms sicherstellte. Alle heute gebräuchlichen Browser sind von dem Programmcode von Andreessens Mosaic abgeleitet.

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